Zooeingang

Problematik Zooeingang

2012 wurde der obere Zooeingang in der Rhönstraße durch die Zooleitung aus Kostengründen geschlossen.
Der Eingang war bisher für die Zoobesucher aus der Stadt Frankfurt und der Rhein-Main-Region eine lohnende Alternative und in den Besuchsspitzenzeiten eine wirkungsvolle Entlastung des Haupteingangs. 
Durch Engagement und intensiven Dialog mit dem Kulturdezernat und der Zooleitung hat der Verein Lebenswertes Ostend e.V. 2017 eine versuchsweise Wiedereröffnung des Zooeingangs in der Rhönstraße erreicht. Trotz starker Einschränkungen des Zugangs zählte der Zoo so viele Besucher an diesem Eingang, dass die Wiedereröffnung ab 1. Mai 2018 fortgesetzt wird.
Nach diesem Teilerfolg verfolgt der Verein weiter das Ziel eines vollwertigen Eingangs in der Rhönstraße. Um dies zu erreichen wird der Verein auch weiterhin die Stimmen, Meinungen und Ideen aus der Bevölkerung aufgreifen und den Dialog mit der Zooleitung und dem Kulturdezernat pflegen.

 

Neuer Teilerfolg: Zooeingang Rhönstraße wird seit dem 01. Mai 2018 bis zum 31. Oktober 2018 wieder täglich mit den bekannten Einschränkungen* geöffnet. Mehr weiter unten...

Partizipation und Barrierefreiheit

Viele Bewohnerinnen und Bewohner der fünf Altenwohneinrichtungen am oberen Eingang sind bewegungseingeschränkt und damit auf Rollatoren oder Rollstühle angewiesen.
Sie erleben die Schließung des Zooeingangs in der Rhönstraße als Verkürzung ihrer Lebensqualität und als Verarmung ihrer sozialen und kulturellen Bewegungs- und Begegnungsräume in das Naherholungsgebiet Zoo. Der Weg verlängert sich um eine Strecke von über 700 Metern. Den können sie nur mit Hilfe eines Fahrdienstes überbrücken. Die Transportkosten sind eine Ausgabe, die ihre finanziellen Spielräume übersteigt.
Ebenso betroffen sind: Angehörige, Nachbarinnen und Nachbarn des nördlichen Ostends.

Benachbarte Bildungsstätte

Die zehn Kindereinrichtungen und vier Schulen, viele Eltern mit kleinen Kindern wie auch zahlreiche Tagesmütter und -väter haben früher regelmäßig den Zoo besucht, um die Erfahrungswelt der Kinder zu erweitern. Die Begegnung mit Tieren gehört zu den abwechslungsreichsten Reizen mit all ihren positiven, förderlichen Effekten für die Heranwachsenden, um die Umwelt und das Miteinander zwischen Mensch und Natur auf unserem Planeten zu verstehen.
Jetzt werden für die Kinder wegen des zeitaufwändigeren Weges bzw. den hinzukommenden Fahrtkosten Ausflüge in den Zoo nur noch selten angeboten, z.T. sind sie auch ganz gestrichen.

Protest und wirtschaftlicher Schaden sind die Folge

Viele Jahreskartenbesitzer haben ihre Abos nicht verlängert. Der Zoo verliert hier an Einnahmen. Zahlreiche Anträge des Ortsbeirates 4 und der Stadtverordnetenversammlung sollten die Sprechfähigkeit der Zooleitung befördern.
Investitionszusagen des ORB 4 in Höhe von 60.000,-€ wurden abgelehnt. Unterschriftensammlungen, Demonstrationen und öffentlichkeitswirksame Proteste über die Tagespresse haben bislang zu keiner Lösung geführt.

Den Protest in konstruktive Beiträge zur Wiedereröffnung umwandeln

Inzwischen organisiert sich der Protest in Form der Initiative „ZOO – Zum Osten offen“, die durch den Verein „Lebenswertes Ostend e.V.“ unterstützt wird. Ziel ist, dem ZOO über Spenden einen großen Beitrag zur Wiedereröffnung des Eingangs in der Rhönstraße zur Verfügung zu stellen. Das ist ein Beitrag zur Solidarität, den der Verein „Lebenswertes Ostend e.V.“ beisteuert.

Dialog

Am Runden Tisch fand sich eine Ebene, bei der Zooleitung, die politisch Verantwortlichen und Bürgerinnen und Bürger einer Meinung waren: Am besten wäre es, den Eingang wieder zu eröffnen, nach Auskunft der Zooleitung mangelt es aber an Geld.

Teilerfolg

Neuer Teilerfolg: Zooeingang Rhönstraße wird seit dem 01. Mai 2018 bis zum 31. Oktober 2018 wieder täglich mit den bekannten Einschränkungen* geöffnet. Neu und ein großes Plus für alle Zoofans ist die Ausweitung der Einlasszeit von 9.00 – 18.30 Uhr am Rhönstaßeneingang.
 
 
* Die Einschränkungen im Detail – Zitat von der Website des Frankfurter Zoos (Änderungen vorbehalten; Stand 30.04.2018):
 
Mit den folgenden Zoo-Eintrittskarten kann der Eingang Rhönstraße genutzt werden:
 
Jahreskarten
Inhaber und Inhaberinnen von gültigen Jahreskarten
- Jahreskarte Zoo Frankfurt
- Familienjahreskarten Zoo Frankfurt
- Naturpass
- Opel-Zoo-Zoo-Frankfurt-Kombikarte
 
Kinder von 0-5 Jahren in Begleitung von Jahreskarteninhabern
 
Begleitperson von Schwerbehinderten ab einem Grad der Behinderung von 50, soweit deren Notwendigkeit auf dem Schwerbehindertenausweis nachgewiesen ist (Merkzeichen B) und der Ausweisinhaber im Besitz einer Jahreskarte ist.
Vorverkaufskarten und Freikarten
 
Die Vorverkaufskarten müssen im Vorfeld des Zoobesuchs an der Zookasse am Eingang am Alfred-Brehm-Platz erworben werden. Freikarten (Aufdruck „Vorverkaufskarte“) erhält man z.B. durch die Teilnahme an einem Gewinnspiel.
 
Kita-Gruppen mit Kindern und erwachsenen Begleitpersonen entsprechend dem Betreuungsschlüssel der Stadt Frankfurt am Main
 
Inhaber und Inhaberinnen von Vorverkaufstageskarten für Einzelpersonen, Familien und Gruppen (die Gruppengröße muss beim Erwerb der Gruppenvorverkaufs-karte angegeben werden) oder gültigen Freikarten
 
Kinder von 0-5 Jahren in Begleitung von Inhaberinnen und Inhabern von Vor-verkaufskarten.
 
Der Erwerb von Tages- und Jahreskarten ist ausschließlich am Haupteingang möglich.
 
Der Eingang kann nicht genutzt werden von Inhabern der folgenden Karten: Presseausweise, VGF-Mitarbeiterausweis, JuleiCa, Dienstausweis anderer Zoos, Dienstausweis der Stadt Frankfurt, Balu & Du, Gutschein der Frankfurter Sparkasse, Gutscheine aus 2-für-1-Aktionen.


Gleichzeitig bitten wir Sie alle, sich auch weiter für den Eingang zu engagieren, damit er wieder dauerhaft mit einem breiten Zeitfenster geöffnet wird.